Die Cookie-Einstellungen wurden blockiert

Es scheint, dass die Cookie-Einstellungen nicht korrekt geladen werden konnte.
Dies wird häufig durch Browser-Erweiterungen oder Datenschutz-Tools (z. B. Ad-Blocker wie uBlock) verursacht, die externe Skripte blockieren.

Um fortzufahren, versuchen Sie bitte Folgendes:

  • Deaktivieren Sie Ad-Blocker oder datenschutzbezogene Plugins für diese Website
  • Laden Sie die Seite nach den Änderungen neu


Nach dem Aktualisieren der Seite sollten die Cookie-Einstellungen korrekt geladen werden.

Schließen
Produkt
|
28.08.2026

Wir stellen den OpusDNS MCP Server vor: Ihr Domain-Portfolio, bereit für KI-Agenten

Adrian Schiefele, Brand Manager bei OpusDNS
Adrian Schiefele
Senior Product Marketing & Brand-Manager

Manche Fragen zum eigenen Domain-Portfolio beantwortet man mit ein paar Klicks im Dashboard. Für andere baut man eine API-Integration. Heute veröffentlichen wir etwas für alles, was genau dazwischen liegt: den OpusDNS MCP Server.

‍Warum ein dritter Weg?

Mit unserem Dashboard und unserer API gibt es bereits zwei extrem starke Werkzeuge aber in der Praxis entsteht oft eine Lücke:

  • Das Dashboard ist perfekt, um den aktuellen Zustand Ihres Portfolios zu sehen und intuitive Einzelaktionen durchzuführen.
  • Die API ist das Mittel der Wahl, wenn Workflows hochgradig automatisiert ablaufen und dieselbe Operation tausende Male am Tag ausführen.

Aber was ist mit dem Raum dazwischen?

Die einmalige Abfrage („Was läuft im nächsten Quartal ab, wo ist Auto-Renew noch aus?“), die Ad-hoc-Bulk-Änderung („Transfer Lock auf 100 Domains gleichzeitig setzen“) oder die Abfolge aus drei Einzelschritten („Domain registrieren, Zone anlegen und auf Kampagnenseite zeigen lassen“): Dinge, die Sie genau heute ein einziges Mal brauchen. Sie sind zu komplex für das Manuelle im Dashboard, aber zu aufwendig, um extra ein Skript für die API zu schreiben.

Genau hier setzt unser neuer Model Context Protocol (MCP) Server an. Er ersetzt weder Dashboard noch API. Er erweitert beide Welten: Er bringt die Flexibilität der API in die intuitive Form von natürlicher Sprache, direkt in die KI-Clients, in denen Sie bereits täglich arbeiten.

Kurz erklärt: Was ist MCP?

Das Model Context Protocol ist ein offener Standard, über den KI-Anwendungen mit externen Systemen sprechen. Statt dass jeder Assistent für jeden Dienst ein eigenes Plugin braucht, stellt ein Anbieter einen MCP Server bereit und jeder kompatible Client kann ihn nutzen: Claude und Claude Code, ChatGPT, Cursor, VS Code oder der Agent, den Sie selbst gebaut haben.

Für uns war der Reiz offensichtlich: Wir haben im vergangenen Jahr von Grund auf eine API-First-Registrar-Plattform ohne technische Altlasten gebaut. MCP ist schlicht die Schnittstelle, über die ein Sprachmodell diese Plattform direkt bedient; ganz ohne SDK (Software Development Kit), Glue Code oder das Warten auf Drittanbieter-Integrationen.

Natürliche Sprache als Abfragesprache

Benutzeroberflächen bauen ihre Filter meist um die Ressource herum, die man gerade betrachtet. Für den täglichen Blick ist das genau richtig. Manche Fragen kombinieren jedoch Bedingungen, die sich in keiner festen Filterzeile ausdrücken lassen. Für solche Abfragen brauchte es bisher ein Skript:

  • „Wie viele Domains habe ich, und was läuft in den nächsten 90 Tagen ab?"
  • „Welche meiner .com-Domains laufen in den nächsten 30 Tagen ab? Nur Namen und Datum."
  • „Bei welchen Domains, die dieses Quartal ablaufen, ist Auto-Renew noch deaktiviert und kein Transfer Lock gesetzt?"
  • „Zeig mir alles mit dem Tag migration, das noch auf die Nameserver des alten Providers zeigt."

Für diese Fälle stellt der MCP Server zwei dedizierte Portfolio-Tools bereit: Eines liefert Summen und Aufschlüsselungen nach Status, TLD und Ablaufdatum. Das andere listet Domains und projiziert dabei nur die Felder, die Sie tatsächlich abgefragt haben. Bei großen Accounts macht das den Unterschied, denn Sie bekommen eine kompakte Antwort statt einer Wand aus JSON. Das Gespräch bleibt schnell genug für direkte Rückfragen, und genau dort entsteht meist erst die wirklich nützliche Version der Frage.

Bulk-Änderungen über Jobs statt Einzelschleifen

Dasselbe Prinzip gilt für Änderungen, mit einem wichtigen Unterschied in der Umsetzung. Statt viele Domains in einer Schleife einzelner API-Calls abzuarbeiten, löst der MCP Server Ihre Anfrage in einen Batch auf und übergibt ihn an OpusDNS Jobs, dieselbe Engine, die auch unsere eigene Automatisierung nutzt.

Der Ablauf ist bewusst so gebaut. Sie beschreiben die Änderung, der Server löst Ihren Selector auf und zeigt Ihnen den geplanten Batch inklusive der exakten Anzahl betroffener Domains. Übermittelt wird nichts, bevor Sie zustimmen. Danach sehen Sie den Fortschritt und können den Batch pausieren, fortsetzen, erneut versuchen oder abbrechen.

  • „Setze Transfer Lock auf alles mit dem Tag migration."
  • „Deaktiviere Auto-Renew bei jeder .io, die dieses Quartal abläuft."
  • „Verlängere acme-labs.com um ein Jahr."
  • „In diesem Batch gibt es Fehler. Versuche nur diejenigen erneut, bei denen das Guthaben nicht gereicht hat."

Das letzte Beispiel ist unser Favorit: Eine teilweise fehlgeschlagene Bulk-Operation ist normalerweise ein Nachmittag Nacharbeit. Jetzt ist sie eine einzige Frage.

Ein einzelner Batch löst zu maximal 1.000 Domains auf, das ist das Limit der Jobs API für ein Bulk Command. Für mehr grenzen Sie den Selector enger ein und schicken mehrere Batches.

Aufeinander aufbauende Schritte in einer Anweisung

Eine Domain zu launchen ist selten ein einzelner Schritt. Sie registrieren sie, legen die DNS-Zone an, leiten den Traffic dorthin, wo er hingehört, und stellen sicher, dass E-Mails ankommen. Jeder Schritt hängt am Ergebnis des vorherigen. Genau diese Art von Abfolge ist zum Durchklicken mühsam und für einen einzigen Einsatz zu aufwendig zu skripten.

„Registriere wintersale-2027.de, leg eine DNS-Zone mit unserem Standard-Recordset an, leite den Apex per HTTPS auf campaign.example.com weiter und richte einen Email Forward von info@ auf unser Shared Inbox ein."

Eine Anweisung, vier Operationen in der richtigen Reihenfolge, jede mit dem Ergebnis der vorherigen, und jede schreibende Aktion hält für Ihre Zustimmung an. Kommt etwas Unerwartetes zurück, etwa weil die Domain vergeben ist oder die Zone schon existiert, hält der Agent an und informiert Sie, statt unkontrolliert weiterzulaufen.

Hier zeigt sich auch, dass MCP Server und Dashboard gut zusammenspielen, statt sich zu ersetzen. Sie führen die Abfolge in einem einzigen Satz aus und prüfen das Ergebnis anschließend direkt im Dashboard.

Schlankes Design: 9 Tools statt hunderter

Eine Design-Entscheidung sticht besonders heraus, weil sie den Unterschied macht zwischen einem MCP Server, der funktioniert, und einem, der nur technisch funktioniert.

Jedes Tool, das ein MCP Server bereitstellt, wird in das Context Window des Modells geladen, bevor Sie das erste Zeichen tippen. Generiert man ein Tool pro API-Endpunkt, füllt eine vollständige Registrar-API dieses Fenster mit Schemata, noch bevor die eigentliche Arbeit beginnt. Es bleibt weniger Platz für Ihre Daten, und das Modell muss zwischen hundert fast identischen Optionen wählen.

Deshalb stellt der OpusDNS MCP Server insgesamt neun fokussierte Tools bereit:

  • 3 Tools für API-Discovery und -Aufruf: Das Modell sucht im Operations-Katalog, fragt Details ab und führt sie aus. Die Discovery passiert on demand, genau dann, wenn sie relevant ist.
  • 6 spezialisierte Portfolio- und Bulk-Tools: Maßgeschneidert, weil diese Aufgaben mehr verdienen als einen generischen API-Call.

Das Ergebnis ist ein Context-Footprint, der konstant bleibt, egal ob unsere API 50 oder 500 Operationen bereitstellt. Neue API-Funktionen werden über dasselbe Search Tool auffindbar, ohne Client-Update auf Ihrer Seite.

"Der naive Ansatz ist, dem Modell hundert Tools hinzulegen und zu hoffen, dass es das Richtige greift. Wir sind hier den umgekehrten Weg gegangen: eine kleine, scharfe Tool-Oberfläche und Discovery on demand. Das Ergebnis ist ein Server, der schnell und berechenbar bleibt, egal wie stark unsere API noch wächst."

Kilian Ries, Head of IT and Cloud Infrastructure bei OpusDNS

Zustimmung wird serverseitig erzwungen

Domain-Operationen sind kein Spielplatz. Eine Nameserver-Änderung propagiert, ein Transfer Out lässt sich nur schwer zurückholen und eine Löschung löst eine Redemption Period aus und verursacht Kosten. Die Leitplanken sind deshalb kein Hinweis, den wir dem Modell mitgeben; sie sind ein Gate vor der API.

Alles, was kein Lesevorgang ist, wird blockiert, bevor die Anfrage die OpusDNS API erreicht, und erfordert Ihre ausdrückliche Zustimmung. Das umfasst jede schreibende Operation, jede kostenpflichtige Aktion, jede Löschung und jeden Transfer. Die Prüfung liegt direkt im Server und nicht in den Prompts an das Modell, kein noch so geschicktes Prompting redet sich daran vorbei. Zudem ist die Zustimmung an die exakte Aktion gebunden, inklusive der exakt aufgelösten Domain-Liste einer Bulk-Operation: Wer einen Batch mit 40 Domains bestätigt, bekommt exakt 40 ausgeführt.

Zustimmungen verfallen nach etwa fünf Minuten und gelten nur einmal. Jeder Aufruf des Agenten ist ein ganz normaler, geloggter OpusDNS-API-Call und wie jeder andere lückenlos nachvollziehbar.

"Ein Agent ist ein sehr schneller Kollege ohne institutionelles Gedächtnis. Man gibt ihm genau das, was man einem neuen Teammitglied gibt: eingeschränkte Rechte, eine Testumgebung und ein Protokoll darüber, was er getan hat."

Thomas Weiß, Backend & AI Developer bei OpusDNS

Der OpusDNS MCP Server auf einen Blick

  • Status: Beta (ab sofort verfügbar)
  • Tools: 9 insgesamt (3× API-Discovery/Call, 2× Portfolio, 4× Bulk)
  • Bulk: Läuft über OpusDNS Jobs mit Preview, Zustimmung und Batch-Steuerung (bis zu 1.000 Domains pro Batch)
  • Sicherheit: Serverseitig erzwungene Zustimmung bei jeder schreibenden Aktion, gebunden an die exakt aufgelöste Aktion
  • Authentifizierung: Anmeldung mit Ihrem OpusDNS Account
  • Transport: Remote Streamable HTTP, MCP-Protokollrevision 2026-07-28, mit Fallback für ältere Clients
  • Clients: Claude und Claude Code, ChatGPT, Cursor, VS Code und jeder weitere MCP-kompatible Client
  • Umgebungen: Produktion und eine kostenlose, vollständig isolierte Sandbox
  • Zusätzlich: Arbeiten im Namen einer Unterorganisation

Jetzt loslegen

Der MCP Server ist ab heute live in der Beta-Phase. Richten Sie Ihren Client auf einen dieser Endpoints und melden Sie sich mit Ihrem OpusDNS Account an:

Umgebung MCP Endpoint
Production https://api.opusdns.com/mcp
Sandbox https://sandbox.opusdns.com/mcp

Unsere Sandbox-Umgebung ist ein separater, kostenloser Account und vollständig von der Produktion isoliert. Dort würden wir anfangen: Es ist der schnellste Weg herauszufinden, welche Ihrer eigenen Workflows das tatsächlich verkürzt, und der richtige Ort, an dem ein Agent seine ersten Fehler machen darf.

Die vollständige Dokumentation von der Client-Anbindung über die Tool-Referenz bis zu durchgespielten Workflows, Zustimmungen und Datenverarbeitung finden Sie unter developers.opusdns.com/mcp-server.

Wenn Sie an Grenzen stoßen, Ihnen eine spezifische Funktion fehlt oder Sie einen Workflow vermissen: Sprechen Sie mit uns. Genau dieses direkte Feedback hat den Großteil unserer Plattform geformt.

Sie haben noch keinen OpusDNS Account? Erstellen Sie diesen hier kostenlos, ohne Plattformgebühr und ohne Mindestumsatz. Und um zu erfahren, was als Nächstes kommt, folgen Sie uns auf LinkedIn oder abonnieren Sie einfach unseren Newsletter.